SCHULWORKSHOP ZU MENSCHENRECHTEN

Die diesjährige Projektwoche der Fritz-Winter-Gesamtschule ließ die Schüler_innen der Klasse 10.4 unter Anleitung von Herrn René Poloczek und Frau Barbara Brüggemann einen tiefen Einblick in die Menschrechte gewinnen. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir im Rahmen dieser Projektwoche zum Abschluss dabei sein durften.

Die Klasse 10.4 hat sich vorab sehr gründlich vorbereitet und überraschte uns mit vielen guten und tiefgründigen Fragen. So haben sie sich mit bekannten Menschenrechtlern von Hans und Sophie Scholl über Mahatma Ghandi bis Nelson Mandela beschäftigt, aber auch mit den Grundlagen wie den Vereinten Nationen. Auch eigene Begenungen, wie mit der kürzlich freigelassenen Idil Eser, waren für die Schüler_innen interessant. In einem „Vier-Gewint“-Spiel konnten die Klasse ihr neu gewonnenes Wissen unter Beweis stellen.

Ein Schwerpunkt waren die Menschenrechtsverletzungen an Kindern, insbesondere in bewaffneten Konflikten. So haben wir uns zusammen der Frage gestellt, wie es dazu kommt und wie Kinder aus solchen Situationen wieder in eine normales Leben zurückkehren können. Ein Beispiel hierfür ist die Arbeit von Murhabazi Namegabe im Kongo, den die Klasse auch mit ihren Unterschriften unterstützt hat. Und was das alles mit jedem persönlich zu tun hat, haben alle für sich individuell beantworten können. Eine Information hierzu finden Sie auch hier: #unteilbar

Abgeschlossen haben wir mit der Frage, wann jeder für sich selbst das letzte Mal mutig war. Denn Mut ist die Grundlage jeder Menschenrechtsarbeit und dafür stehen wir bei Amnesty bereit. Wir möchten mit unserer Arbeit anderen den Rücken und ihren Mut stärken, denn Mut braucht Schutz.

Vielen Dank an die Fritz-Winter-Gesamtschule, insbesondere an René Poloczek und Barbara Brüggemann!